So werden Spielkarten hergestellt


Das Papier für Spielkarten

Spielkarten werden aufgrund ihrer Herstellung auch als "Paste-Boards" bezeichnet. Der Prozess beginnt mit zwei massiven Papierrollen, die zusammen durch einen speziellen Laminator laufen. Zwei Blätter werden mit einem schwarzen Kleber dazwischen zusammengeklebt. Dies hat die doppelte Funktion, die Papierschichten zusammenzukleben und das Kartenmaterial undurchsichtig zu machen, wodurch sichergestellt wird, dass man nicht sehen kann, was auf der anderen Seite gedruckt ist, wenn die Karten im Licht gehalten werden.

Die United States Playing Card Compandy (USPCC) ist insofern einzigartig, als sie ihren eigenen Kartenbestand herstellen, und allein diese Tatsache unterscheidet sie erheblich von anderen Herstellern von Spielkarten. Erwähnenswert ist hier auch etwas über die Prägung, die sich auf die "Textur" des Luftkissenstils auf der Oberfläche der Spielkarten bezieht und jetzt in einer anderen Phase des Herstellungsprozesses als in früheren Zeiten hergestellt wird. Bei den meisten von der USPCC hergestellten Karten sieht man kleine Grübchen oder Unebenheiten bemerken, die ein besseres Gleiten zwischen den Karten gewährleisten, indem Luftblasen zwischen den Unebenheiten erzeugt werden. Daher wird dies häufig mit Begriffen wie "Luftkissen-Finish" oder "Leinen-Finish" bezeichnet.

Im heutigen Herstellungsprozess erfolgt das Prägen durch das Drücken einer Walze mit Unebenheiten in das Papier. In älteren Decks wurden diese Muster durch die Stoffrollen verursacht, die nach dem Drucken eine Beschichtung auf die Karten aufbrachten. Im Laufe der Zeit jedoch begannen Unternehmen wie die USPCC mit der Standardisierung und Kostensenkung in der Fertigung, wodurch die Kosten für den häufigen Austausch von Stoffrollen vermieden werden mussten. Obwohl für diesen Prozess kein Leinen mehr verwendet wird, imitiert das Ergebnis das Erscheinungsbild von Leinen und so werden weiterhin verschiedene Begriffe wie "Leinenfinish" verwendet.

 

So werden die Karten gedruckt

Jetzt haben wir ein über 7,5 Kilometer langes, neu erstelltes Papier auf einer riesigen Rolle, das zum Drucken bereit ist. Unter Verwendung digitaler Bilder, die vom Ersteller des Decks empfangen oder von einem zuvor gedruckten Deck gespeichert wurden, werden durch computergesteuertes Laserätzen separate Platten erstellt, die den Bildern für die Rückseite und die Vorderseite der Karten entsprechen. Diese Druckplatten sind auf rotierenden Zylindern in der Druckmaschine montiert. Wenn die Druckmaschine läuft, geben Tintenwalzen schnell trocknende Tinte auf diese Platten und eine Gummiwalze läuft über die Druckplatte und überträgt die Tinte auf das Papier. Um andere Farben hinzuzufügen, muss das Papier eine andere Walzenbaugruppe durchlaufen, die dasselbe tut.

Es kann immer nur ein Blatt Papier gedruckt werden, aber hier kommt das massiv lange Papier ins Spiel. Das Papier wird in eine sehr schnelle Rollenpresse eingelegt, die jede Sekunde 10 Kartenspiele druckt. Beide Seiten des Decks werden gleichzeitig gedruckt. Jede Papierrolle wird insgesamt rund 11.000 Decks produzieren!

Sobald die Blätter gedruckt sind, wird normalerweise eine Beschichtung für den letzten Schliff hinzugefügt. Dies schützt die Karten und trägt dazu bei, dass sie reibungslos übereinander gleiten. Dieses "Finish", wie es manchmal genannt wird, hilft auch, die Karten zu versiegeln, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen und Ihre "Lebenszeit" somit zu verlängern.

 

Jetzt geht's an's Schneiden

Sobald die Rollendruckmaschine den Druck abgeschlossen hat, schneiden Präzisionsschneidemaschinen das gedruckte Produkt in das, was wir normalerweise als "ungeschnittene Blätter" bezeichnen. Diese landen zusammen auf einem großen Stapel, wobei jedes Blatt ein ganzes Kartenspiel darstellt. Von der USPCC hergestellte Decks haben normalerweise 56 Karten (52 reguläre Karten, 2 Joker und 2 Extras), da jedes dieser ungeschnittenen Blätter aus 7 Reihen mit 8 Karten besteht.

Jedes Deck besteht jetzt aus einem einzigen Blatt Papier, sodass die Karten einzeln geschnitten werden müssen. Dies geschieht im USPCC-Bereich "Finishing". Zuerst wird jedes Blatt in lange Streifen mit jeweils 8 Karten geschnitten. Diese Streifen werden manuell in einen Stempel eingespeist, der jede Karte einzeln mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit von bis zu 350 Karten pro Minute "stanzt"!

 

Zuletzt: Verpacken

Mit Hilfe von Fabrikmaschinen werden die 56 Karten, die für jedes Deck benötigt werden, sortiert und gestapelt und so für die Verpackung vorbereitet. Das fertige Deck wird von einer Maschine in Plastik eingeschweißt und in größere Kartons für den Versand an Händler auf der ganzen Welt verpackt.

Während des gesamten Prozesses werden Qualitätsprüfungen durchgeführt, wobei die Techniker auf dem Weg ständig auf Mängel prüfen. Zu Beginn einer großen Auflage müssen die Platten getestet werden, um sicherzustellen, dass sie einen qualitativ hochwertigen Druck erzeugen. Sobald die Produktion läuft, muss das Produkt regelmäßig von Linieninspektoren auf Druckfehler oder verschmierte Tinte überprüft werden. All diese Qualitätskontrollen bedeuten jedoch, dass sich die Decks zum Zeitpunkt der Montage in der letzten Phase des Prozesses fast immer in einem einwandfreien Zustand befinden.

 

In diesem Video ist das ganze nochmal bildlich dargestellt.